Vorhang auf...

Die Opern-FunTasten stellen sich vor

Unter dem Namen Opern-FunTasten haben im Frühjahr 2006 in Berlin professionelle Sänger, Schauspieler und Musiker zusammengefunden, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Leidenschaft für Musiktheater auf die Zuschauer zu übertragen. Neben dem etabliertem Publikum möchten sie besonders die Menschen gewinnen, die mit der Oper bislang wenig Kontakt hatten oder Schwierigkeiten haben, einen Zugang dazu zu gewinnen. Wichtig ist den Opern-FunTasten verständliche Aussprache und leicht zugängliche, aber nicht verdummende Inszenierungen. Natürlich ist auch erstklassiges Musizieren absolute Voraussetzung. Den Opern-FunTasten liegt die Erhaltung einer lebendigen klassischen Live-Kultur sehr am Herzen.


Ihr Ziel erreichen die Opern-FunTasten durch die Identifikation ihrer Zuschauer und lustvolles heranführen des Publikums an klassische Musik. Ganz bewußt spielen sie an ungewöhnlichen Orten, um so an das opernferne Publikum heranzukommen und Schwellenängste abzubauen. Klassisches Musiktheater wird mit viel Liebe – ohne die Werke zu diffamieren – in einem modernen Kontext präsentiert, um den Selbsterkennungswert zu steigern. Ein weiteres Mittel, den theaterentwöhnten Zuschauer in den Bann zu ziehen ist der komödiantischer Ansatz und Mitmach Charakter der Inszenierungen. Der Zuschauer fühlt sich persönlich angesprochen und hat dann auch die Ruhe, die zarte Seite der Musik (z.B. "Ach, ich fühl's…" Paminas Arie in der Zauberflöte) zu genießen. Wichtig sind den Opern-FunTasten natürlich auch der Nachwuchs, also das Kinder- und Jugendtheater.

Die Opern-FunTasten sind an Improvisation gewöhnt. Die Stücke lassen sich verschiedenen Gegebenheiten anpassen und werden normalerweise mit 4-6 Darstellern und 2-6 Musikern, bzw. einem Kammerorchester dargeboten. Die Stücke sind besonders für Spielstätten konzipiert, an denen man mangels Bühnengröße, Orchestergraben oder finanzieller Mittel sonst keine große Oper spielen kann, aber auch für ungewöhnliche Orte wie z.B. Innenhöfe, Schloßhöfe, Bahnhöfe, Foyers, Treppenhäuser, Einkaufszentren, etc. Wichtig ist nur eine einigermaßen passable Akustik. Es wird live gesungen! Die Musik wird nicht verfremdet oder verstärkt! Die Aufführungsfläche sollte mindestens eine Größe von 8 x 6 Meter und eine Raumhöhe min. 3,50 Meter haben.

Die Opern-FunTasten pflegen die Ensemblearbeit. Die Stücke werden partnerschaftlich erarbeitet in der Tradition des Volkstheaters, Straßentheaters, bzw. "Fahrender Truppen". Das besondere dabei ist, daß bei den Opern-FunTasten Alle alles machen! (Buch, Regie, Ausstattung, Bühne, Transport etc.) Indem sie die Werke z.B. in ihrem Entstehungskontext präsentieren, wird zusätzliche Wissen um die Stücke vermittelt. Nicht trocken-akademisch, sondern sinnlich verpackt auf anregende Weise. Dabei kommen sowohl Opernfreaks, als auch Menschen die bislang mit Oper nicht viel am Hut hatten, auf ihre Kosten. Aber Vorsicht... man weiß nie wo sie als nächstes auftreten!

Pressestimmen

Bei den "48-Stunden Neukölln" wurde ein Teil von "Zeig mir deine Zauberflöte! - Mozart zum Kugeln" bereits als Straßentheater aufgeführt: Kultur - Stadtmagazin, Neukölln – 08/09 2006 schrieb dazu:

"Da war er also: Mozart. Mal im Zwiegespräch mit seinem Librettisten Schikaneder ein anderes Mal singend - und das sehr gut. Die ganze Familie schien an diesem Meilenstein der Operngeschichte mitgewirkt und -gezankt zu haben. Als eine Dame aus dem Publikum inmitten einer Szene laut rief "Ihr seid ja wunderbar!", sprach sie wohl dem Rest der Zuschauer aus der Seele.
Für dieses Projekt hat sich ein internationales Team aus experimentierfreudigen Sängern und Musikern zu den "Opern FunTasten" zusammengeschlossen. Wolfram B. Meyer als Wolfgang Amadeus Mozart, Tatjana Schwarzkopf als Königin der Nacht, Tilman von Blomberg als Schikaneder und Carsten Drewing als Sarastro waren stimmlich perfekt. Ausgeglichene Stimmlagen und sichere Intonation verbunden mit einer humorvollen schauspielerischen Art machten dieses "Straßentheater" zu einer gelungenen Mozartdarbietung." – Oliver Blümel

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